Operation der Nasennebenhöhlen

Das Nasennebenhöhlensystem besteht aus mehreren paarig angelegten Nebenhöhlen: Kieferhöhle (Sinus maxillaris), Siebbein (Sinus ethmoidalis), Stirnhöhle (Sinus frontalis) sowie der Keilbeinhöhle (Sinus sphenoidalis). Diese Nebenhöhlen können akute oder chronische Entzündungen aufweisen. Während akute Entzündungen medikamentös behandelt werden können, ist bei einer chronischen Entzündung (chronische Sinusitis) eine Operation häufig erforderlich.

„Dr. Henning hat bereits über 2.000 Operationen der Nasennebenhöhlen durchgeführt.“

Chronische Entzündungen können oftmals auch eine polypös veränderte Schleimhaut (chronische polypöse Sinusitis) aufweisen. So ist es möglich, dass bei solchen Entzündungen Polypen auch im Naseninneren zu erkennen sind. Die Indikation zur Operation richtet sich nach dem Ausmass des Befundes sowie nach dem Schweregrad der Beschwerden. Typische Beschwerden sind dabei Kopfschmerzen oder auch Gesichtsschmerzen (frontale Cephalgien) sowie ein sogenannter retronasaler Sekretfluss ( Schleimfluss im Rachenbereich). Auch eine Nasenatmungsbehinderung bei Polypen ist möglich.

Zur Befunderhebung ist neben der klinischen Untersuchung eine Computertomographie der Nasennebenhöhlen (CT-NNH coronar) notwendig. Nur so lässt sich das exakte Ausmass einer chronischen Sinusitis ermitteln. Bei der Planung einer Operation muss auch beachtet werden, dass eine Verbiegung der Nasenscheidewand (Nasenseptumdeviation) korrigiert oder vergrösserte Nasenmuscheln (Nasenmuschelhyperplasie) verkleinert werden müssen.

Die Operation an den Nasennebenhöhlen wird endoskopisch endonasal (FES = funktionelle endoskopische Sinuschirurgie) in Vollnarkose durchgeführt. Dies bedeutet, dass mit kleinen Endoskopen durch das Innere der Nase ohne äussere Schnitte die Zugangswege der Nasennebenhöhlen aufgesucht werden und je nach Befund, die chronisch entzündete Schleimhaut aus den jeweiligen Nebenhöhlen  mit speziellen Instrumenten herausgelöst bzw. entfernt wird.

 

Die chronisch entzündete Schleimhaut wird anschliessend vom Pathologen untersucht, um die Art der Entzündung genauer zu definieren (z.B. chronische polypöse Entzündung). Dies ist erforderlich, da bei bestimmten chronischen Entzündung eine medikamentöse Anschlussbehandlung  nötig ist.

Nach erfolgter Operation wird oftmals selbstauflösendes Tamponadenmaterial eingelegt (eine spätere Entfernung ist nicht notwendig) sowie kleine Röhrchen (Splints) bei zusätzlicher Korrektur der Nasenscheidewand. Der Patient bleibt ca. zwei Tage stationär in der Klinik und wird durch tägliche Visiten behandelt. Nach der Entlassung aus der Klinik erfolgt die ambulante Weiterbehandlung in der Praxis.

Die Röhrchen werden am 5.postoperativen Tag entfernt. Das Entfernen von Wundsekreten erfolgt schmerzfrei in den darauffolgenden Tagen. Eine vollständige Abheilung kann manchmal einige wenige Wochen dauern. Dr. Henning hat schon als Assistenzarzt und leitender Oberarzt in der Klinikzeit viele Patienten mit solchen Erkrankungen operiert. Bis heute hat Dr. Henning über zweitausend Operationen der Nasennebenhöhlen durchgeführt.

 


Dr. Henning benutzt keine Tamponaden!

Neueste Studien haben gezeigt, dass das Risiko einer Nachblutung ohne Tamponaden gleich einer Behandlung mit Tamponaden ist. Somit erspart Dr. Henning seinen Patienten die häufig sehr schmerzvolle Entfernung der Tamponaden.

Dr. Henning wird Sie in einem persönlichen Gespräch über die Möglichkeiten und Erfolgsaussichten verschiedener Behandlungsmethoden inklusive den dabei entstehenden Risiken informieren. Sie sollten die Alternativen kennen, um mit einem guten persönlichen Gefühl gemeinsam mit Dr. Henning die richtigen Behandlungsschritte vorzunehmen.

Sollten Sie allgemeine Fragen vor Ihrem Praxisbesuch haben, können Sie möglicherweise eine Antwort auf Ihre Frage bereits im Forum finden oder aber auch Ihre Frage stellen. Für eine persönliche Beratung machen Sie bitte einen Termin in der HNO-Praxis von Dr. Henning in der Bleibtreustraße 32 (zwischen Kudamm und Lietzenburger Straße) aus.